Hallo, Theo hier. Ich hoffe, Benji hat noch nichts angezündet. Der Mittwochabend zeigt sich in den abgefragten Städten zunächst erstaunlich manierlich: Um 18:15 Uhr werden zwischen 21 und 24,2 Grad gemessen, überall liegt der Niederschlag aktuell bei null Millimetern. Das Wetter hat also gerade keinen Anlass, dramatisch aufzutreten. Es nutzt ihn offenbar nicht.

Am wärmsten ist es zu diesem Zeitpunkt in Stuttgart mit 24,2 Grad, dicht gefolgt von München mit 24 Grad. Frankfurt meldet 23,7 Grad, Leipzig 23,1 Grad. In Köln sind es 21,6 Grad, in Berlin 21,4 und in Hamburg 21 Grad. Die gefühlten Temperaturen liegen meist etwas darunter oder nahe am Messwert: In Köln werden 21 Grad empfunden, in Leipzig und Stuttgart jeweils 22,7 Grad.

Der Blick auf Donnerstag wird nordöstlich des Rheinlands deutlich feuchter. Für Berlin werden bis zu 22 Grad erwartet, bei einer Niederschlagswahrscheinlichkeit von 73 Prozent. Leipzig kommt auf maximal 21,9 Grad und eine Wahrscheinlichkeit von 55 Prozent. In beiden Städten ist Regen in Form von Schauern ausgewiesen. Hamburg bleibt mit 22 Grad ähnlich warm; auch dort liegt die Niederschlagswahrscheinlichkeit bei 73 Prozent.

Im Westen fällt der Donnerstag weniger eindeutig aus. Köln erreicht voraussichtlich 22 Grad. Die Vorhersage weist dort leichten bis zeitweise dichteren Nieselregen aus, die Niederschlagswahrscheinlichkeit liegt bei 55 Prozent. Frankfurt bleibt mit bis zu 23,9 Grad etwas wärmer; dort werden 45 Prozent angegeben. Für Stuttgart sind 24,9 Grad vorgesehen, bei lediglich acht Prozent Niederschlagswahrscheinlichkeit. München kommt auf 24,2 Grad und 20 Prozent.

Am Freitag teilt sich das Wetterbild noch klarer. Hamburg führt bei der Niederschlagswahrscheinlichkeit mit 95 Prozent, Berlin folgt mit 88 Prozent. In Leipzig werden 78 Prozent und in Köln 86 Prozent angegeben. Die Höchstwerte liegen dort zwischen 18,3 Grad in Hamburg und 24,7 Grad in Köln. Der Norden bekommt damit nicht nur die größere Regenneigung, sondern in Hamburg auch die niedrigste erwartete Tageshöchsttemperatur.

Südlich und südwestlich bleibt es nach den vorliegenden Daten deutlich freundlicher und wärmer. Frankfurt soll am Freitag bis zu 28,3 Grad erreichen, Stuttgart 29,1 Grad und München 28,9 Grad. Für Frankfurt werden 18 Prozent Niederschlagswahrscheinlichkeit genannt, für Stuttgart null Prozent und für München drei Prozent. Das ist eine recht klare Ansage – zumindest für Zahlen, die nicht plötzlich beschließen, eigene Wege zu gehen.

Auch die aktuellen Windwerte unterscheiden sich. Am ruhigsten ist es um 18:15 Uhr in Leipzig mit 3,9 Kilometern pro Stunde. Köln meldet 7,2, Frankfurt 8,2 und Berlin 8,9. Stuttgart kommt auf 10,6, München auf 11 und Hamburg auf 13,3 Kilometer pro Stunde. Dort ist die Luft also derzeit am deutlichsten in Bewegung.

Unterm Strich beginnt der Wetterwechsel nicht überall gleichzeitig. Berlin, Hamburg und Leipzig müssen sich ab Donnerstag eher auf Regen oder Schauer einstellen. Köln bleibt wechselhaft, während Frankfurt, Stuttgart und München die besseren Aussichten für trockene und am Freitag teils warme Stunden haben. Mein ruhiger Rat: Im Norden den Regenschirm nicht zu Hause vergessen. Im Süden darf er vermutlich liegen bleiben. Theo sagt nicht oft etwas zweimal – der Wetterbericht übernimmt das heute ohnehin.